Vernetzungstreffen 11.-13. juli 2008
Aus Bildungswiki
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> Liebe Aktive,
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> im Januar fand in Bremen das erste Treffen linker Gruppen und
> Einzelpersonen mit dem Anspruch einer vernetzenden Organisierung statt.
> Im Mai folgte ein zweites Treffen in Damrstadt, wo ein politisches
> Selbstverständnis erarbeitet wurde.
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> An diesen Prozess wollen wir nun mit einem dritten Treffen anschließen.
> Wir laden euch daher vom 11. bis 13. Juli nach Berlin zu einem
> Vertnetungstreffen der zur Zeit noch namenlosen vernetzenden
> Organisierung ein.
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> Wir wünschen uns eine intensivere zusammenarbeit mit Gruppen und
> Einzelpersonen die unter anderem bildungspolitisch arbeiten, oder
> Bildungseinrichtungen als einen Ort ihrer politischen Praxis begreifen.
>
> Das Treffen soll auf einer solidarischen Basis (durch Gelder von
> Studierendenvertretungen etc.) finanziert werden, so dass niemand an der
> Teilnahme (Anfahrtskosten usw.) gehindert wird.
>
> Falls ihr Interesse habt, an dem Treffen teilzunehmen, meldet euch bitte
> bei treffen@riseup.net zurück, um weitere Informationen zu bekommen und
> damit wir wissen mit wie vielen Menschen wir an dem Wochenende rechnen
> können.
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> Im Anhang befindet sich die in Darmstadt erarbeitete
> Selbstverständniserklärung welches wir als Grundlage der Vernetzung
> begreifen.
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> Offene Gruppe Darmstadt und einige AnarchistInnen aus Berlin
Das Treffen findet definitiv NICHT in der oubs statt. für detaillierte gründe einfach mal bekannte leute direkt anfragen.
> Meinungen zu unterem?
aw auf : "meinungen zu unterem?"
naja.
in berlin
zeit kommt in etwa hin
wenn es sich mit keinem nächsten antimilit-plenum überschneidet: ok
leute, die was mit dem kürzel OUBS oder POUPS (politische offene uni
pankberg südlich, auf anregung von sok auf anregung eines
onlinefilmstreifens) anfangen können, könnten sich angesprochen fühlen
...
gibt es schon einen ort?
wenn nein: in die oubs damit!
oubs geht leider nicht, die ist inzwischen von thor-steinar-t-shirt leuten und menschen, die andere mit äxten bedrohen besetzt. früher wäre es in der oubs gewesen, aber diesesmal gibts wohl nen anderen ort
nein, das stimmt nicht. f. hat mir erzählt, daß die t-st-thirt-träger-sache angeblich schon ziemlich erledigt ist laut selbst des letzten, kürzlich stattgefundenen plenums. das ganze war schon dabei, offiziell vermittelt - und dann im protokoll festgesetzt zu werden, laut f. muß jemand diesen moment so abgelenkt haben, daß die sache nicht ins protokoll kam (ich war´s nicht. ich finde, die sollten mal den schicken verteiler eher dazu nutzen, rechtzeitig ihre nächsten "ad-hoc-plena" anzukündigen).
jedenfals: eine regelrechte phobie vor der oubs muß man nicht entwickeln. selbstverständlich könnten die blicke der leute dort. leuten gegenüber. die z.b. bei der 30-leute-mit-eisenstangen-sache mitgemacht haben. ernster sein als sonst leuten. aber ey! imerhin etwas! da wäre man doch in der oubs sicherer als in manch einem vernetzungstreffen mit ?? wer weiß wie hoher wahrscheinlichkeit des aufeinandertreffens auf studis mit eisenstangengefühlchen.
also hört auf, den lesern solche ängste einzutreiben, die oubs wäre perfekt dafür. sicher. wenn ihr was besseres habt... macht, was immer ihr wollt. aber die eigentliche gefahr und aggression schien wohl doch eher von außen gekommen zu sein. oder nein? nicht? anderer meineung? na dann los, mann könnte diese diskussion am besten zum beispiel an dieser stelle perfekt weiterführen.
anderer meinung. da hilfts auch nicht, eine neue seite aufzumachen um davon abzulenken, dass es viele gibt, die sich von in der oubs eingenisteten leuten bedroht fühlen. dadurch, dass anstelle das ein solidarischer umgang mit den betroffenen der gewalt eine solidarität dem täter und der täterin gegenüber vorherrschte. solange die momentane truppe in der oubs residiert wird es dort keine vernetzungstreffen mehr geben, weil sonst viele leute ausgeschlossen wären, die sich dort nicht mehr wohl und sicher fühlen. ein anderer raum ist soweit ich weiß auch schon in vorbereitung.
wenn menschen mit äxten türen einhauen, weil andere menschen ihnen nahelegten, ein t-shirt anzuziehen und danach dann mit äxten in der oubs rumrennen ist das eine reale bedrohung.
anderer meinung. da hilfts auch nicht, unter ausnutzung vorhanderer admin-zugänge seiten schlicht zu löschen, die nunmal keinem der schließergruppe persönlich gehört haben. zu löschen, um davon abzulenken, dass es viele in der oubs gibt, die sich von von der oubs geflohenen leuten bedroht fühlen. dadurch, dass anstelle [komma...] das [nein: daß...] ein[es] solidarische[n] [aha... die lieblingswörtchen...] umgang[s] mit den ursprüngen der gewalt und den möglichkeiten ihrer aufarbeitung den oubslern eine "solidarität [mit] dem täter und der täterin" der außenwelt gegenüber vorgegaukelt wird. was geschieht - also zumindest bis vor kurzem geschah - war eine offene auseinandersetzung mit den vorfällen vor eurem schließungsversuch in den plena.
es wurde, soweit ich das miterlebt habe, nicht um den heißen brei herumgeredet, daß die von euch so zugespitzten geschehnisse nunmal am ende einer spirale stehen. teil dieser spirale ist aber auch z.b. das ständige fliehen vor verbalen auseinandersetzungen im sinne einer rationalen aufarbeitung. vor. ort. wie euch die oubsler - und hier kann ich deren argument nunmal gut nachvollziehen - vorwerfen, wird dem gespräch vor ort aus dem weg gegangen.
niemand z.b. scheut sich davor in der oubs zu wiederholen, daß beispielsweise der musikgeschmack des jungen p. einiger aufklärung bedarf und man an diesem thema dringend arbeiten muß.. aber: diese gespräche finden in der oubs statt. das "getroffene" zurückziehen der jungen dame - und wir reden hier nicht von einem zusammenstoß mit einem schrank, sondern dem zusammenstoß mit a) ein paar (vermeidlichen) takten musik, takten jedoch, wie sie einem spaziergänger in etlichen kiezen in dieser stadt aus wohnungen, clubs, kneipen entgegenschallen können.... und der darauffolgenden b) wörtlichen kurzen auseinandersetzung. mit einem jungen, schmächtigen menschen, ziemlich ungefährlich im grunde. sich da tragisch in szene und für eisenstangen als antwort einzusetzen, finde ich dann schon langsam ziemlich geschmacklos.
was stand da bei dir noch:
"solange die momentane truppe in der oubs residiert [komma vergessen...]" - sie residiert nicht. sie ist da. sie ist da, um die schließpläne der gegenseite zu verhindern, selbstverständlich, was sonst. sie residiert nicht, was fehlt, sind die entflohenen beleidigten geister. aber das muß jeder entflohene spatz selbst kopf für kopf begreifen.
was noch.
"ein anderer raum ist soweit ich weiß auch schon in vorbereitung."
na, das ist doch schön. mal ne nachricht.
was noch:
"wenn menschen mit äxten türen einhauen,
weil andere menschen ihnen nahelegten,
ein t-shirt anzuziehen
und danach dann mit äxten in der oubs rumrennen
ist das eine reale bedrohung."
ähm das wäre es, allerdings. nur gesehen hab ich dort sowas nicht. hab keine axt in der hand eines oubslers gesehen bisher, vielleicht hab ich was verpaßt. aber scheint ja schön zu sein, von eisenstangen abzulenken, die liefen, wie gesagt, woanders rum. nicht in der oubs. "weil - andere - menschen - ihnen nahelegten...?" verstehe nicht. was war da los? ich kenn nur den fall, daß einem tshirt-träger nahegelegt worden war, auf besagte marke zu verzichten. da besagte person deutlich machte / erkennen ließ - daß sie zum rückfall, und zwar einem dezidierten - neigt, wurde ein ausweg nötig, wie mir zugetragen wurde, hatte man sich um das thema bei dem letzten ad-hoc-plenum auch gekümmert. soweit ich weiß, dann doch schon ebenfalls dezidiert und aussagekräftig, nur leider eben noch nicht schriftlich verankert - aber frag doch bei denen direkt mal nach, meine güte. deren neue mailadresse steht, nehme ich mal an, auf der neuen seite. info-at-neueseitenadressederoubs.
...und ja. selbstverständlich ist der t.-st.-träger-fall einer, um den sich spezialisierte kräfte gründlicher kümmern müssen. wie einst an anderer stelle geschrieben/gesagt: eher menschen mit exit-, psychologischer, sozialarbeiter-erfahrung. ich habe diesen menschen erlebt, wie er den oubslern gesagt hatte: "ich geb euch mein wort, daß die oubs im august geschlossen ist" - er meinte, auf seinen einfluß hin. die leute überhörten das, weil sie sich geeinigt hatten auf eine "toleranz-", "muß-man-nicht-ernstnehmen-", "der will bloß spielen"-einstellung. und ob so etwas leicht schockeren kann, wenn man das mitbekommt: aber - wie gesagt - nach meinem kenntnisstand wurde die auch vom t.-st.-träger akzeptierte distanzierung beiderseits [shirtträger und oubs] im ad-hoc-plenum deutlich geäußert. sie hätte schriftlich fixiert werden müssen, warum es an dieser stelle zu einer störung/ablekung kam, wird man vielleicht einmal erfahren oder nicht, ich halte das für weniger relevant. das ist jedenfalls soweit der derzeitige stand der dinge dort.
es bleibt an dieser stelle die vielleicht relevantere frage, ob die leute, die sich bisher so hartnäckig an besagter problem-spirale durch ihr fluchtverhalten beteiligten, sich urplötzlich wiederfinden wollen in einer tendenz, die sie - ob sie es wußten oder nicht - mit dem t-shirt-träger teilen.
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