Lochkamera in der Fotografie
Aus Bildungswiki
Das Fotografieren mit einer Lochkamera steht der fast vollständigen Durchsetzung digitaler Fotografie scheinbar konträr gegenüber. Doch gleichzeitig hat sich die Lochkamerafotografie in den letzten Jahren schon fast zu einer Art von Modeerscheinung entwickelt.
Welche (historischen) Entwicklungen haben dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen mit diesem Teilaspekt der Fotografie beschäftigen und welche wissenschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrhunderte sind damit verbunden? Welche aktuellen Entwicklungen gibt es innerhalb der Lochkamerafotografie? Diesen und weiteren Fragen werden wir im theoretischen Teil des Projekttutoriums nachgehen.
In einem möglichst freien und spielerischen Umgang werden wir Lochkameras unterschiedlicher Art selbst bauen, Aufnahmen damit machen und diese anschließend gemeinsam besprechen und erläutern. Grundsätzlich ist es völlig unerheblich, ob jemand analog oder digital fotografiert. Es werden einfache Möglichkeiten aufgezeigt, digitale Lochkameraaufnahmen selbst zu erstellen. Die Möglichkeit in der analogen Dunkelkammer Abzüge selbst zu erstellen, ist in jedem Fall gegeben.
Je nach Zeit und Interesse der Teilnehmenden ist an an einen Besuch bspw. des Optischen Museums in Jena oder der Fotografischen Sammlung des Museums Ludwig in Köln gedacht.
Den Abschluss des Projekttutoriums wird das Erstellen und Durchführen einer eigenen Ausstellung und die Teilnahme am alljährich stattfindenden World Pinholeday bilden.
Der zeitliche Umfang wird sich über zwei Semester erstrecken, mit jeweils ein bis zwei Terminen pro Monat am Wochenende.
Praktische oder sonstige Vorkenntnisse werden in keinster Weise erwartet, sie können jedoch während des Projekttutoriums nur förderlich sein. Das Projekttutorium richtet sich an alle Interessierten.
Erster Termin: Freitag, 24. April 2009; Kontakt: michakuhmann.fotografie[at]web.de
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