Demonstration in Freiburg

Aus Bildungswiki

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Studiengebühren: Let’s kick it!

Demo am 03. Juli in Freiburg

  • 16 Uhr PH Campus
  • 16.30 Uhr kfh Politmäuerle
  • 17 Uhr Stadttheater

Bildung nicht ins Abseits stellen - Blutgrätsche für Frankenberg!!!

Bringt Fußbälle, Schwimmflossen, Taucherbrillen und 2/3 Deutschlandfahnen mit... > (Mensch nehme eine Schere und sammle den Gelben Stoff fürs Summercamp)

> Kontakt und mehr Infos [1]

Für Solidarität und freie Bildung!

Unter dem Motto „Wir können nichts gewinnen mit bildungspolitischen Eigentoren“ soll in Freiburg an die Proteste gegen Studiengebühren und Bildungsabbau des vergangenen Jahres angeknüpft werden.

„Der Schock über die Einführung von Allgemeinen Studiengebühren saß tief, doch die Freiburger Studierenden werden sich nicht mit einer falschen und ungerechten Bildungspolitik zufrieden geben“, begründet Jean Michael Kramer, Vorstand des UStA der Pädagogischen Hochschule Freiburg, die Wiederaufnahme des aktiven Protestes. „Auch nach der Einführung von Studiengebühren durch unsere Landesregierung ist es wichtig, für das Recht auf FREIE BILDUNG auf die Straße zu gehen. Es sind nicht nur Studiengebühren, gegen die es sich lohnt zu demonstrieren, sondern auch eine ganze Reihe von anstehenden Reformen, die die Hochschullandschaft nachhaltig verändern werden.“

„Föderalismusreform, ’Hochschulautonomie’ und Exzellenzinitiative (Eliteuniversitäten) werden die soziale Selektivität unseres Bildungssystems weiter verschärfen“, so Matthias Schweizer, Referent für Studienfinanzierung. „Die Einführung von Studiengebühren, Kürzungen beim Kindergeld und Kredite statt BAföG werden diese Entwicklung noch verstärken und die Schere zwischen bildungsnahen und bildungsfernen Schichten weiter spannen.“

Inhaltlich wird sich die Demonstration gegen die Kürzung des Kindergeldes, gegen Studiengebühren und die verschärften Selektionsmechanismen im Hochschulsystem richten und für größere staatliche Investitionen in den gesamten Bildungsbereich plädieren.

„Das Motto der Demo orientiert sich an der momentan stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft. Sie wird also laut, bunt und schlagkräftig werden“, geben sich Dennis Klein und Selma Elsässer vom bildungspolitischen Referat optimistisch. „Mit dieser Demo erklären wir uns solidarisch mit unseren gegen die Einführung von Studiengebühren kämpfenden KommilitonInnen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Hamburg.“ „Wir werden in den nächsten Wochen aktiv nach Hessen mobilisieren, um die vielen studentischen Demonstrationen und Proteste in Frankfurt, Wiesbaden und anderorts zu unterstützen“, ergänzt Matthias Schweizer. „Der Gesetzesentwurf steht dort auf wackligen Beinen; es fehlt nicht mehr viel und die Studierenden werden das Gesetz verhindert haben. Dann werden wir auch in Baden-Württemberg die Studiengebühren wieder kippen!“

Stellt sich die Frage, was Bildungspolitik mit der Fußballweltmeisterschaft zu tun hat.

Wolfgang Bay, Landesastensprecher der Pädagogischen Hochschulen, sieht hier klare Parallelen. „Für den DFB ist Nachwuchsarbeit ein absolutes Muss. Nur durch kontinuierliche Investitionen in den Jugendbereich, die eine möglichst breite Nachwuchsförderung garantieren, bildet man Spielerinnen und Spieler aus, die später die Klasse haben, Weltmeister zu werden. Würde der DFB, ähnlich wie die politischen Entscheidungsträger Deutschlands, den Haushalt für die Jugend über Jahre hinweg kürzen, wären unsere Nationalmannschaften auf internationalem Boden schon lange kein ernstzunehmender Gegner mehr!“, erklärt Bay. „Gleiches gilt für Politik, Wirtschaft und Bildung: Wer an Kindern und Schülern, an Auszubildenden und Studierenden spart, wird in Zukunft verarmen!“

Bild:plakat.jpg

Achtung: Dies ist nicht die aktuellste Version des Demoplakats.

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